Aktuelle Entwicklungen am Energiemarkt

Seit Monaten steigen die Preise für Energie rasant an. Das liegt vor allem daran, dass die weltweite Nachfrage nach Energie stark zugenommen hat, das Angebot jedoch nicht entsprechend mitgezogen ist. Durch die zurückgefahrene Produktion während der Corona-Pandemie, wurde weniger Erdgas gefördert. Aktuell wirken zudem die geopolitischen Entwicklungen als Verstärker, wodurch die Energiepreise immer wieder neue Hochstände erreichen.

Die aktuelle Lage verunsichert derzeit viele Bürgerinnen und Bürger:
Ist die Versorgung mit Erdgas sicher?
Welche Auswirkungen haben die geopolitischen Spannungen?
Wie werden die Haushalte entlastet?

Wir beantworten häufig gestellte Fragen.

Entlastungspaket der Bundesregierung

Angesichts der stark steigenden Energiepreise hat die Bundesregierung Entlastungspakete auf den Weg gebracht. Dadurch sollen die Folgen für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen abgefedert werden. Erfahren Sie hier mehr zu geplanten Vorhaben.

Um Privathaushalte und kleine Unternehmen zu entlasten, hat die Bundesregierung eine „Soforthilfe“ beschlossen. Zudem soll im nächsten Jahr die „Gaspreisbremse“ in Kraft treten:

1. Soforthilfe:

Zur kurzfristigen Entlastung sollen Privatkunden sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für den Dezember einmalig eine Abschlagszahlung für Gas durch den Staat bezahlt bekommen. Die Zahlung soll Gaskunden bis zur Einführung der Gaspreisbremse als Einmalzuschuss entlasten.

2. Gaspreisbremse:

Privathaushalte und kleine Unternehmen (mit SLP-Zähler): Die Gaspreisbremse wird voraussichtlich ab März 2023 greifen. Sie soll den Gaspreis bei 12 ct/kWh brutto deckeln. Die Deckelung gilt allerdings nicht uneingeschränkt. Der Staat subventioniert Gas nur für 80 Prozent des Verbrauchs (hierfür wird die Abschlagszahlung vom September 2022 zugrunde gelegt). Achten Sie daher weiterhin darauf, Energie zu sparen.

Größere Unternehmen (mit RLM-Zähler): Die Gaspreisbremse wird voraussichtlich ab Januar 2023 greifen. Sie soll den Gaspreis bei 7 ct/kWh netto (für die reine Energie zzgl. Netznutzungsentgelte und gesetzliche Abgaben und Umlagen) deckeln. Die Deckelung gilt allerdings nicht uneingeschränkt. Der Staat subventioniert Gas nur für 70 Prozent des Verbrauchs (hierfür wird der Zeitraum von November 2021 bis Oktober 2022 zugrunde gelegt). Achten Sie daher weiterhin darauf, Energie zu sparen.

Folgende Personen, Unternehmen oder Einrichtung haben eine Berechtigung auf die Soforthilfe:

  • Haushaltskunden
  • Kunde der Wohnungswirtschaft, die Soforthilfe an die Mieter im Rahmen der Heizkostenabrechnung weitergeben müssen
  • Überwiegender Erdgasbezug zur Wohnraumvermietung / WEG
  • Zugelassene Pflege, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung sowie Kindertagesstätten und andere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Reha, Behindertenwerkstätte, Leistungserbringer der Eingliederungshilfe
  • staatlich (anerkannte) Einrichtungen der Bildung, Wissenschaft und Forschung wie Schulen und Universitäten
  • Bildungseinrichtungen der Selbstverwaltung der Wirtschaft in der Rechtsform von Körperschaften des öffentlichen Rechts oder als eingetragener Verein

Wichtig für RLM-Kunden**: Bitte teilen Sie Ihrem Erdgaslieferanten bis zum 31.12.2022 mit, dass Sie zu der anspruchsberechtigten Gruppe gehören.

** RLM-Kunden sind Kunden mit einer sogenannten „registrierten Leistungsmessung“. Hierzu gehören Gewerbe und Industriekunden mit einem Gasverbrauch ab etwa 1.500.000 kWh oder einem mittleren Bedarf von 500 kW. Bei diesen Kunden misst ein spezieller Leistungszähler stündlich den Gasverbrauch einer Abnahmestelle

Nein. Es werden nicht die Kosten für den tatsächlichen Gasverbrauch im Dezember erstattet. Der staatliche Einmalzuschuss ermittelt sich nach dem im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauch, davon wird 1/12 mit dem Brutto-Arbeitspreis, der am 1. Dezember 2022 gültig ist, multipliziert (zzgl. 1/12 des Grundpreises). In der Jahresrechnung wird dann der ausgesetzte Abschlag aus dem Dezember mit dem staatlichen Einmalzuschuss verrechnet.

Die Entlastung über die Soforthilfe entspricht also eigentlich nicht dem realen Dezemberabschlag oder der Rechnung für den Monat Dezember, sondern kann etwas darüber oder darunter liegen. Achten Sie daher weiterhin darauf Energie einzusparen.

Energiesparen lohnt sich weiterhin, denn die Entlastung über die Soforthilfe entspricht nicht dem realen Dezemberabschlag oder der Rechnung für den Monat Dezember, sondern kann davon abweichen. Zu berücksichtigen ist, dass Ihr prognostizierten Jahresverbrauch sowohl die Sommermonate, in denen gar nicht geheizt wird, als auch die Wintermonate, in denen der Gasverbrauch deutlich steigt, beinhaltet. Die Abschläge bleiben jedoch das ganze Jahr über gleich. Die Soforthilfe entspricht einer im Voraus berechneten Abschlagszahlung. Wenn Sie im Dezember allerdings mehr Gas verbrauchen, wird dies in der Jahresabrechnung berücksichtigt und Sie müssen den Mehrverbrauch zahlen. Gleiches gilt aber auch für den Fall, dass Sie weniger Gas verbrauchen. Daher lohnt es sich weiterhin den Energieverbrauch zu reduzieren.

Je nachdem, wie Sie Ihren Abschlag bezahlen, gilt Folgendes:

Als Mieter besteht oftmals kein vertragliches Verhältnis zum Gaslieferant.

Damit Sie dennoch von der Entlastung profitieren, wird die Entlastung mit der nächsten jährlichen Betriebskostenabrechnung an Sie weitergeben, wenn die monatlichen Vorauszahlungen noch nicht angepasst worden sind. Damit profitieren Sie von der Entlastung zu dem Zeitpunkt, in dem sie die gesamte Preissteigerung des Jahres 2022 durch eventuelle Nachzahlungen tragen müssten. Vermieter sind dazu verpflichtet, über die geschätzte Höhe der Gutschrift im Dezember zu informieren.

Im Fall, dass die Betriebskostenvorauszahlung wegen gestiegener Gas- oder Wärmekosten in den letzten neun Monaten vor Inkrafttreten des Gesetzes bereits erhöht wurde, muss der Erhöhungsbetrag im Dezember nicht bezahlt werden. In Gebäuden mit Gaszentralheizung muss ein Viertel, der im Dezember 2022 anfallenden Betriebskosten nicht bezahlt werden, wenn der Mietvertrag in den letzten neun Monaten neu geschlossen wurde.

Die Mehrwertsteuerreduzierung für Gas von 19% auf 7 % gilt seit dem 1.10.2022. Damit wird sie, in der Berechnung der Höhe des Dezember-Abschlags berücksichtigt sein.

Sobald die Gaspreis­bremse ausgestaltet und der rechtliche Rahmen geschaffen ist, werden wir sie umgehend umsetzen und die Entlastungen an Sie weitergeben. Dies erfolgt automatisch – Sie müssen sich um nichts kümmern.

Nein, Sie müssen sich um nichts kümmern. Sie werden automatisch und vollumfänglich von der Entlastung profitieren.

Ab dem 1. Januar 2023 soll eine Strompreisbremse eingeführt werden, die den Strompreis für Privathaushalte bei 40 Cent pro Kilowattstunde deckelt. Der Strompreis wird nach ähnlichem Prinzip gedeckelt, wie der Gaspreis. Dies bedeutet, dass ein Grundkontingent von 80 Prozent des bisherigen Verbrauchs für einen Brutto-Preis von 40 Cent je Kilowattstunde bereitgestellt wird. Da die Deckelung dementsprechend nicht uneingeschränkt gilt, achten Sie weiterhin darauf Ihren Energieverbrauch zu senken.

Größere Unternehmen (mit RLM-Zähler): Ab dem 1. Januar 2023 soll eine Strompreisbremse eingeführt werden, die den Strompreis bei 13 Cent netto pro Kilowattstunde (für die reine Energie zzgl. Netznutzungsentgelte und gesetzliche Abgaben und Umlagen) deckelt. Der Strompreis wird nach ähnlichem Prinzip gedeckelt, wie der Gaspreis. Dies bedeutet, dass ein Grundkontingent von 70 Prozent des bisherigen Verbrauchs für einen Netto-Preis von 13  Cent je Kilowattstunde bereitgestellt wird. Da die Deckelung dementsprechend nicht uneingeschränkt gilt, achten Sie weiterhin darauf Ihren Energieverbrauch zu senken.

Sobald die Strompreis­bremse ausgestaltet und der rechtliche Rahmen geschaffen ist, werden wir sie umgehend umsetzen und die Entlastungen an Sie weitergeben. Dies erfolgt automatisch – Sie müssen sich um nichts kümmern.

Nein, Sie müssen sich um nichts kümmern. Sie werden automatisch und vollumfänglich von der Entlastung profitieren.

Gas-Umlagen

Die Gaspreise sind deutschlandweit zuletzt enorm gestiegen und stellen eine große Belastung für viele Haushalte und Unternehmen dar. Deshalb hat die Bundesregierung am 29.09.2022 bekannt gegeben, dass sie auf die bislang geplante Gasumlage verzichten wird.  Stattdessen sollen die Gasimporteure nun eine direkte Unterstützung vom Staat erhalten und so Gaskunden entlastet werden. 

Senkungen bzw. Abschaffungen von staatlichen Umlagen werden von den citiwerken selbstverständlich an die Kundinnen und Kunden weitergegeben. Im konkreten Fall bedeutet dies, dass die Gasumlage in Höhe von 2,419 ct/kWh (netto) nicht zum 1. Oktober berechnet wird.

Wichtig für Sie: Sie müssen nichts tun. Sie zahlen ab dem nächsten Abschlag automatisch den um die weggefallene Beschaffungsumlage niedrigeren Preis. Ihren Abschlag senken wir automatisch. Falls Sie nicht möchten, dass Ihr Abschlag gesenkt wird, können Sie Ihren Abschlag bequem und einfach in unserem Onlineservice anpassen.

Die Bundesregierung hat die Gasumlage gestoppt und will nun stattdessen mit einem über Kredite finanzierten 200-Milliarden-Euro-Paket die hohen Energiekosten für die Verbraucherinnen und Verbraucher abfedern. Herzstück des Abwehrschirms ist eine Gaspreisbremse. Durch sie sollen Haushalte und Unternehmen spürbar entlastet werden. Wie genau sie aussehen soll, ist noch unklar. Eine Expertenkommission soll bis Mitte Oktober einen Vorschlag für eine konkrete Umsetzung machen. Sobald nähere Details bekannt sind, werden wir unsere Kundinnen und Kunden informieren.

Zudem wird vom 01.10.2022-31.03.2024 die Mehrwertsteuer auf Gas- und Fernwärmepreise von 19 auf 7 Prozent gesenkt.

Weitere Informationen zur Mehrwertsteuersenkung

Ab dem 01.10.2022 tritt die von der Bundesregierung beschlossene Gasspeicherumlage nach § 35e EnWG in Kraft.

Um für einen russischen Lieferstopp gewappnet zu sein, werden aktuell die deutschen Erdgasspeicher mit Hochdruck gefüllt. Das im Energiespeichergesetz definierte Ziel lautet: nahezu volle Speicher bis Anfang November.

Die Kosten für die Befüllung der Speicher werden mittels Gasspeicherumlage zum 01. Oktober 2022 auf alle Gaskunden umgelegt, um die Versorgung im nächsten Winter zu sichern. Die Umlage wird voraussichtlich bis zum 31.03.2025 erhoben und hat aktuell eine Höhe von 0,059 ct/kWh (netto).

Die Bilanzierungsumlage ist keine neu eingeführte Umlage. Sie betrug bislang lediglich null Cent pro Kilowattstunde und war daher nicht von Bedeutung. Die deutliche Erhöhung der Bilanzierungsumlage ist erforderlich, um die gleichmäßige Auslastung des Gasnetzes zu garantieren. Wird mehr Gas verbraucht als geplant, muss der zusätzliche Bedarf kurzfristig am Markt als Regelenergie beschafft werden. Aufgrund der aktuellen Marktsituation sind diese Zusatzeinkäufe aktuell sehr teuer, daher der spürbare Anstieg der Umlage. Die Höhe der Bilanzierungsumlage wird alle 12 Monate neu ermittelt.

Versorgungssicherheit

Sicher ist: Auch in diesem Winter wird es in deutschen Wohnzimmern warm bleiben!

Im Falle einer Gasmangellage greifen in Europa existierende Sicherungsmechanismen. In Deutschland regelt der „Notfallplan Gas für die Bundesrepublik Deutschland“ die Versorgung im Krisenfall. Dieser unterscheidet drei Krisenstufen: Frühwarnstufe (Stufe 1), Alarmstufe (Stufe 2) und Notfallstufe (Stufe 3).

Stufe 1 und 2:

In den ersten beiden Krisenstufen sichern marktbasierte Maßnahmen der Gasversorgungsunternehmen die Versorgung, etwa durch den Rückgriff auf Speicher oder den Bezug von Erdgas aus alternativen Lieferquellen. Hinzu kommen ein Wechsel auf andere Energieträger oder vertraglich geregelte Abschaltvereinbarungen mit der Industrie. Dabei erfolgt stets eine enge Abstimmung der Unternehmen mit Bundesbehörden und dem Bundeswirtschaftsministerium.

Stufe 3:

Sollten die marktbasierten Maßnahmen nicht ausreichen, kann die Bundesregierung per Rechtsverordnung die sogenannte Notfallstufe ausrufen. Die Bundesnetzagentur kann dann als „Bundeslastverteiler“ in Notfallsituationen Zwangsmaßnahmen anordnen, wie beispielsweise eine Leistungsreduzierung bzw. Abschaltung von nicht-systemrelevanten Gaskraftwerken oder Industriekunden. Durch den Notfallplan soll sichergestellt werden, dass auch im Notfall Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und alle Privatkunden weiter mit Gas beliefert werden können.

Würde die russische Führung die Erdgas-Lieferungen nach Europa einstellen, wäre das in der Tat eine große Herausforderung für die Bundesregierung und die Gaswirtschaft.

Dennoch ist zu beachten: Russland ist zwar ein wichtiges Erdgas-Importland für Deutschland – aber keineswegs das einzige. Norwegen und die Niederlande haben zusammen einen ähnlichen hohen Anteil an der deutschen Erdgasversorgung. Die eigenen deutschen Vorkommen tragen ebenfalls rund 6 % zur benötigten Nettomenge bei. Außerdem verfügt Deutschland über die größten Erdgasspeicherkapazitäten Europas.

Kurzfristige Lieferausfälle oder Engpässe einzelner Importländer könnten von Deutschland also aufgefangen werden. Selbst bei einem kompletten Lieferstopp Russlands, käme Deutschland - nach einer aktuellen Einschätzung der Bundesregierung - über den gesamten Rest der Heizperiode mit den vorhandenen Vorräten zurecht.

Kurzfristig macht es die angespannte geopolitische Lage erforderlich, neue Importmöglichkeiten zu schaffen und die Versorgung weiter zu diversifizieren. Zudem sollten schnell eigene LNG-Anlandepunkte für verflüssigtes Erdgas in Deutschland gebaut werden. Diese müssen so gebaut sein, dass sie für Wasserstoff und damit zukunftssicher sind. Wasserstoff kann Erdgas in der Zukunft ergänzen und eine CO2-neutrale und sichere europäische Versorgung ermöglichen. Der Einstieg in erneuerbare Gase sollte jetzt noch schneller vorangetrieben werden.

Darüber hinaus benötigen wir ähnlich wie beim Erdöl eine strategische Gasreserve für Notfallsituationen, um sicherzustellen, dass auch im Ernstfall die Gasspeicher immer ausreichend gefüllt sind.

Wichtiger denn je ist der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland, um unabhängiger von Energieimporten zu werden. Neben dem schnellen Ausbau von Windenergie und Photovoltaik umfasst dies auch eine Biogas-Ausbau-Offensive. Nachhaltiges Biogas kann lokal erzeugt und ganz einfach in das vorhandene Erdgas-Verteilnetz eingespeist werden. Die Thüga Energie gestaltet mit der Biogas-Anlage in Kißlegg seit Jahren erfolgreich die Energiewende vor Ort.

Auch wenn die Energiepreissteigerungen vor allem durch eine steigende Nachfrage und ein begrenztes Angebot zurückzuführen sind, ist das hohe Energiepreisniveau in Deutschland zu einem großen Teil auf hohe staatlich veranlasste Preisbestandteile zurückzuführen: Steuern, Abgaben und Umlagen bestimmen durchschnittlich 40 Prozent des Haushaltsstrompreises.

Die citiwerke begrüßen vor diesem Hintergrund die von der Bundesregierung angekündigten Entlastungen, insbesondere den Wegfall der EEG-Umlage in der zweiten Jahreshälfte 2022. Alle Informationen hierzu in den folgenden FAQ.

Weitere sozialpolitische Maßnahmen sind jedoch erforderlich, um besonders Haushalte mit niedrigem Einkommen zu entlasten. Die Einführung eines Heizkostenzuschusses war ein erster richtiger Schritt, der allerdings durch weitere Maßnahmen ergänzt werden muss.

EEG-Umlagensenkung

Durch den Beschluss der Bundesregierung entfällt die EEG-Umlage zum 1. Juli 2022.
Ziel ist es, die Stromkunden von den stark gestiegenen Energiekosten zu entlasten.
Was dies für Sie als Kunde der citiwerke bedeutet erfahren Sie in den folgenden FAQ:

Die EEG-Umlage dient der Förderung und dem Ausbau regenerativer Energien. Je mehr regenerative Energien erzeugt werden, desto mehr Förderungen werden ausgeschüttet. Diese Kosten wurden bisher durch die EEG-Umlage auf alle Verbraucher umgelegt.

Ja, an alle Kunden der citiwerke wird die Umlagen-Senkung in voller Höhe weitergegeben.

Die EEG-Umlage beträgt für das Jahr 2022 3,723 ct/kWh netto bzw. 4,43 ct/kWh brutto. Zum 1. Juli 2022 wird ihr aktueller Strompreis um diesen Betrag reduziert.

Bei einem Durchschnittsver­brauch von ca. 3.000 kWh/Jahr bedeutet dies eine Entlastung von rund 110 Euro/Jahr netto bzw. 130 Euro/Jahr brutto.

Nein, Sie brauchen sich um nichts kümmern. Die Senkung wird automatisch ab dem 1. Juli 2022 berücksichtigt.

Nein, Sie müssen Ihren Zählerstand nicht melden. Dieser wird auf Basis Ihrer vergangenen Verbräuche ermittelt. Falls Sie uns dennoch Ihren Zählerstand mitteilen möchten, können Sie dies ganz einfach unter Angabe Ihrer Vertragskontonummer und ohne Login im Onlineservice vornehmen.

Energiesparen

Energiesparen ist heute wichtiger denn je. Dabei erzielen bereits kleine Maßnahmen große Effekte.

Hier haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt.
Informationen zum Energiesparen im Rahmen der Verordnung (EnSikuMaV) finden Sie hier